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Kostbarkeiten aus der steirischen Erde

Weizer Trüffel

Wer sich schon einmal deliziöse Trüffel im Restaurant gegönnt hat, wird mit der Exquisität der Speise vertraut sein. Tatsächlich ist es längst kein Geheimnis mehr, dass die Trüffel zu den teuersten Speisepilzen der Welt zählt. Der betörende Geruch und ihr feiner Geschmack zeichnen die edle Knolle als kulinarisches Highlight aus. Es ist daher gar verwunderlich, dass sich die Trüffel als Genussmittel gerade erst wieder in der Revitalisierungsphase befindet.

 

Neu entdeckt und heiß begehrt präsentiert sich die Trüffel wieder m 21. Jahrhundert. Was für ein Glück, dass sie auch in den heimischen Laubwäldern wächst. Besonders Weiz in der Oststeiermark entpuppt sich als ideales Gebiet für die Trüffel.  Der sandig-lehmige und kalkreiche Boden ist äußerst fruchtbar und das milde Klima bietet perfekte Bedingungen.

 

Seit nunmehr fünf Jahren schreitet die Entwicklung der schwarzen Diamanten unter der Erde voran. Fast eine Dekade lassen sich die schwarzen Diamanten Zeit, bis sie für das Dinner geerntet werden können.

Die Trüffelbauern

Es begann mit der Liebe zum unverwechselbaren Geschmack der Trüffel. Hannes Gottmann und Günter Probst waren sich bereits vor Jahren einig: Die Trüffel ist der kulinarische Höhepunkt eines echten Genussmenschen. Und so war ein Plan geschmiedet.

Gut Ding braucht Weile

Die beiden Trüffelexperten haben sich auf das Abenteuer Trüffel eingelassen, das vor allem eines von ihnen abverlangt: Geduld. Als Pionier auf neuen Wegen haben sich die Trüffelbauern zu wahren Connaisseurs entwickelt und wissen genau, dass von der Pflanzung und Aufzucht der geimpften Bäume bis zur Ernte nahezu zehn Jahre vergehen. Die Trüffel benötigt eine Wirtspflanze und geht eine Symbiose mit den Wurzeln ein. An den sonnigen Hängen des Büchlbauern können an den Wurzeln der Eichbäume die schwarzen Diamanten in Ruhe ihre Aromen entwickeln.

Die Trüffel – die Kaiserin unter den Pilzen

Die Trüffel ist ein Pilz und wächst vollständig unter der Erde. Schneidet man die Trüffelknolle auf, kommt eine feinadrige Marmorierung zum Vorschein – ein Kennzeichen aller echten Trüffel. Man findet in der Natur viele verschiedene Trüffelarten, aber nur wenige Sorten sind wertvolle Speisepilze. Zwei dieser edlen Trüffelsorten wachsen bei uns. Eine fein aromatische und eine kostbare intensive Trüffel.

Die Burgunder-Trüffel

Die Burgunder-Trüffel ist eine Art der Sommertrüffel. Sie zeichnet sich durch eine dunkle, warzige Rinde und eine weiß-dunkelbraun marmorierte Schnittfläche aus. Ihr Geschmack ist fein aromatisch und sanft nussig.

Die Schwarze Trüffel oder Perigord-Trüffel

Sie weist eine warzige, dunkle Rinde auf und ist im Anschnitt schwarz, mit einer sehr feinen weißen Marmorierung. Sie wird wegen ihres sehr intensiven, betörenden Dufts von Feinschmeckern sehr geschätzt. Die kleinen schwarzen Knollen sind auf den ersten Blick unscheinbar – der intensive Geruch der Trüffel lässt allerdings ihr reichhaltiges Aroma bereits erahnen.